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Integration ein Geben und Nehmen

Das Projekt «zäme läbe freiamt» will gemeinsam mit Bund, Kanton und Gemeinden integrieren. Was in städtischem Umfeld bereits nicht mehr wegzudenken ist, kann in ländlichen Gebieten kaum vorgefunden werden. Hier will «zäme läbe freiamt» mit fünf Teilprojekten ansetzen.

Die Projekte

Mythen und Sagen eröffnen einen direkten Zugang zur Sprache und zur kulturellen Identität. In Form einer Ausstellung und verschiedener Lesungen werden einheimische sowie ausländische Mythen und Sagen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Erarbeitet werden soll dies gemeinsam von Einheimischen und Migranten. Die Erzählungen werden gesammelt, illustriert, gebunden und an interessierte Kreise weitergegeben.

Auch geplant ist die Bildung von Sprachpatenschaften zwischen Einheimischen und Migranten. Dabei geht es nicht nur um das Lernen der Sprache, sondern auch um soziale Kontakte. Es soll dabei ein Geben und Nehmen sein.

Des Weiteren wird ein «Runder Tisch» zwischen Behörden und jenen die sich nicht in den Gemeindeversammlungen einbringen können eingerichtet und es werden Dokumentationen und Informationsbroschüren erstellt. Diese soll bedürfnisorientiert erstellt werden und in verschiedene Sprachen übersetzt werden. Denn gerade Migranten und Migrantinnen brauchen zum Teil andere Informationen um sich im Freiamt zurechtzufinden.

Zudem wird im Rahmen von ‚zäme läbe freiamt’ jährlich ein Flüchtlingstag stattfinden. Dieser soll nicht nur interkulturellen Dialog fördern, sondern vor allem Austausch- und Begegnungsmöglichkeit bieten.

Bei allen Projekten werden Migranten und Einheimische (gesucht und) miteinbezogen.

Die Idee

Bei allen Projekten ist der Ansatz auch immer, dass Integration ein gegenseitiger Prozess sein muss. Integration kann nicht passiv erlebt werden, sondern muss aktiv betrieben werden. Wir hoffen, dass möglichst viele, Einheimische und Migranten, deutsch sprechende und solch die es lernen wollen sich in ein Projekt einbringen gestalten und mitarbeiten.

 

Das Projekt «zäme läbe freiamt» wird von der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen (EKM), dem Migrationsamt des Kantons Aargau und der Gemeinde Muri gefördert und unterstützt.