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Albanische Folklore

Impressionen Flüchtlingstag 2009

Die wirklich Überraschung für die meisten war die albanische Tanzschule «Shota»(albanisch: Ente). Die 30 Tänzerinnen und Tänzer in ihren Trachten tanzten um die Wette und zeigten mit ihrer reichen, temperamentvollen Folklore, dass auch die sonst ungeliebten Kosovaren eine Kultur haben, die sie pflegen und auf die sie stolz sein können.

Organisation in Schweizer Händen

Nur die Organisation lag in Schweizer Hand. Franca Hirt, assistiert von Bettina Tobler, welche die Fakten und Daten zu den einzelnen Ländern sowie zu den Unterkünften im Freiamt zusammengetragen hatte, leisteten ganze Arbeit. Dass trotzdem ein paar Details schief gegangen waren, der afghanische Flötenspieler etwa Muri mit Möhlin verwechselt hatte, ging in der guten Laune unter.

Auch als wegen Platzregen alle panikartig in der Bogenhalle Asyl suchten und die Kommunikation wegen der für Mönche konzipierten Akustik noch einmal schwieriger wurde, sorgten die Tänze und das wilde Getrommel der Groupe africaine de Marionettes en Argovie G.A.M.A. dafür, dass keine(r)auf seinem Stuhl ruhig blieb. 

Kulinarisches, Musik und Informationen

Wie gedenkt man bedrückender politischer und wirtschaftlicher Situationen, wie häufig traumatisierender persönlicher Schicksale? Und wie bringt man sie der unbeteiligten, zunehmend misstrauischen Gastgeber-Bevölkerung am besten näher? In Muri gab es eine Mischung aus kulinarischen Genüssen, Musik und Information im Hintergrund.

Und das Rezept ging einmal  auf: Das Fest auf dem Klosterhof war eine Augen- Gaumen- und Herzensfreude. 

Flüchtlingstag Muri 2009

Seit 2001 wird weltweit der 20. Juni als Internationaler Flüchtlingstag gefeiert. Man gedenkt der Abermillionen Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, Kriegen und Hunger. So auch dieses Jahr in vielen Schweizer Städten und Dörfern, unter anderem erstmals auch in Muri.

Es wurde ein farbenfrohes Fest, dass bewusst Menschen und Kulturen von ihrer Sonnenseite zeigte.