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Warum Sprachpatenschaften?

 

Eines der wichtigsten Projekte von «zäme läbe freiamt» sind Sprachpatenschaften.

Die mangelnde Kompetenz in deutscher Sprache erschwert Migranten den Zugang zu Beschäftigung und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Dies wirkt sich auch auf schulische, berufliche und sprachliche Integration der Kinder aus.

Die in Sprachkursen erlernten Kenntisse werden nicht angewendet, da sie aufgrund von sprachlichen und kulturellen Barrieren nicht mit Einheimischen in Kontakt kommen.

Um die Sprachkompetenzen zu vertiefen, sollen Sprachpatenschaften gebildet werden.

Wie funktionieren Sprachpatenschaften?

Einheimische mit Interesse an anderen Menschen und Kulturen treffen sich ein oder zwei Stunden pro Woche zum Austausch mit Migranten. Man geht spazieren, redet, trinkt Tee oder startet gemeinsame Unternehmungen. So wird die Sprache zwanglos trainiert und die Sprachkompetenz verbessert.

Im Gegenzug könnten Migranten zum Beispiel bei Gartenarbeiten helfen oder einkaufen gehen – es soll ein Geben und Nehmen soll.  

Die Sprachpaten entscheiden selbst wann, wo und wie oft sie sich treffen oder was sie gemeinsam unternehmen.

Sprachpaten können sich regelmässig zum Informations- und Erfahrungsaustausch treffen.

Warum sollte ich eine Sprachpatenschaft übernehmen?

Sprachpatenschaften bieten Gelegenheit, fremde Menschen und andere Kulturen kennen zu lernen. Neue Freundschaften werden geschlossen und wer interessiert ist, kann dabei sogar auch eine neue Sprache erlernen.

Einheimische und die ausländische Bevölkerung sollen in Kontakt treten und sich gegenseitig helfen. Sprachpatenschaften sind zukunftsweisend, da sie die Chancen für den interkulturellen Austausch sowie die Förderung von Toleranz und Respekt für das Zusammenleben ermöglichen. Sie verhindern die Entstehung von Parallelgesellschaften.

Warum sollten Erwerbslose Sprachpatenschaften übernehmen?

Plötzlich ohne Tätigkeit dazu stehen ist für viele verbunden mit dem Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Mit der regelmässigen Tätigkeit als Sprachgötti oder Sprachgotte kann ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet werden.

Warum sollten Senioren Sprachpatenschaften übernehmen?

Nicht alle Menschen wissen, dass sie selbst, ihre Lebenserfahrung, ihr Wissen, ihr Einfühlungsvermögen, ihre Zeit von Anderen dringend benötigt wird. Wer Zeit hat, kann Menschen die in einem anderen Land aufgewachsen sind weiterhelfen. Sprachpatenschaften beruhen auf Sympathie und Vertrauen.

Wie kann ich Sprachpate werden?

Sprachgötti oder Sprachgotte kann werden wer Freude am Kontakt und Austausch mit anderen Menschen hat.

Wir freuen uns über jede und jeden der an Sprachpatenschaften interessiert ist. Melden sie sie doch direkt bei Ursi Felber, die diese organisiert.

 

Franca Hirt

Postfach 15

5623 Boswil

056 666 10 82 / 079 488 01 73

fhirt[at]zaemelaebe-freiamt.ch